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Fitna und die Kritik

1. April 2008

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich überhaupt etwas dazu schreiben soll, aber folgenden Artikel möchte ich den Lesern nicht vorenthalten.

Im Artikel in „Die Zeit“ geht der Autor auf verschiedene Kritiker des Films ein. Darunter die TAZ, Henryk M. Broder und Mina Ahadi.

==> Die Zeit Leserartikel

Fitna bei Wikipedia.

Der Film „Fitna“ ist bei youtube.com zu sehen:



Die Kritik, die besonders seitens der Politik und der öffentlichen Personen geübt wird, ist absolut unpassend und wird dem ganzen nicht gerecht. Man muss den Film nicht gut finden. Man muss aber überdenken, in wie fern seine Aussagen den Tatsachen bzw. der Grundlage des muslimischen Glauben entspricht. Ich bin überzeugt, dass Wilders sich die Verse nicht ausgedacht hat und die verwendeten Bilder kennen wir wohl alle. Interessanterweise wird das gar nicht kritisiert.

Die meiste Kritik geht ausschliesslich an die Person Wilders und an die Tatsache, dass er es gewagt hat, diesen Film zu machen und ihn mittels eines Hypes in die Öffentlichkeit zu bringen.

Die Tatsache, dass Liveleak den Film aufgrund von Morddrohungen entfernen musste, zeigt doch ganz deutlich, dass da was dran ist. Niemand (auch Wilders) wird behaupten, dass alle, die sich als Muslime bezeichnen mit dem Bombengürtel durch die Gegen laufen. Fakt ist aber, dass -übrigens ebenso wie auf der christlichen Seite- die Menschen, die sich sehr genau an ihre „Vereinssatzung“ (M.Schmidt-Salomon) halten, nicht mit den Prinzipien der mehr oder weniger aufgeklärten Gesellschaften kompatibel sind.

Bei den anderen muss man sich fragen, ob es nicht eher eine Art kulturelle Religion (vergleichbar mit einem Großteil der Juden) ist, die nichts mehr mit dem eigentlichen Glauben zu tun hat. Im Übrigen sind diese ja gar nicht von den Vorwürfen betroffen.

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